Category Archives: Forschung

Dissertation thesis online

On the 28th of March 2017 my dissertation thesis was published on the document server of the library of the Freie Universität Berlin and I can call myself Dr. rer. nat. Arnd Weber finally.

thesis

Metadata are available here and a link to the final electronic version of my doctoral thesis is available here. Since I conducted most of the statistical analyses in R they are reproducible. To rerun the analyses and reproduce the results you can follow a description in the Appendix of the thesis and download the data and scripts from the aqualogy.de webserver.

Some more publications available

As the last month were quiet productive some of the remaining publications resulting from my PhD thesis became published:

Weber, A., & Wolter, C. (2017). Habitat rehabilitation for juvenile fish in urban waterways: A case study from Berlin, Germany. Journal of Applied Ichthyology 33(1), 136–143. DOI: 10.1111/jai.13212.

Sukhodolova, T., Weber, A., Wolter, C., & Sukhodolov, A. (2017). Effects of macrophyte development on the oxygen metabolism of an urban river rehabilitation structure. Science of the Total Environment 574, 1125–1130. DOI: 10.1016/j.scitotenv.2016.08.174.

Weber, A., Garcia, X.-F., & Wolter, C. (2017). Habitat rehabilitation in urban waterways: The ecological potential of technical structures used for bank protection as indicated by benthic invertebrates. Urban Ecosystems. DOI: 10.1007/s11252-017-0647-4.

Article online!

Yesterday, a new publication for which I programmed the GIS analysis and co-authored, has been put online:

Heuner, M., Weber, A., Schröder, U., Kleinschmit, B., Schröder, B. (2016). Facilitating political decisions using species distribution models to assess restoration measures in heavily modified estuaries. Marine Pollution Bulletin 110(1), 250–260. DOI: 10.1016/j.marpolbul.2016.06.056.

With the supplementary material of data, R- and Python-scripts you can reproduce the analysis.

Fangschreckenkrebse

Auf den Tauchgängen in Tulamben habe ich unglaublich viele Fangschreckenkrebse gesehen. Im Gegensatz zu den Malediven oder Thailand sind sie sehr häufig, sowohl “keulende”, als auch “speerende” Arten. Diese Einteilung bezieht sich auf die Form und Funktion der massiven Fangbeine. Die Keuler ernähren sich primär von anderen Invertebraten vor allem Krebstieren und Mollusken, die sie mit ihren Keulen (z)erschlagen. Sie sind häufig tagaktiv und laufen außerhalb ihrer Höhle auf der Suche nach Nahrung umher.

Fangschreckenkrebs

Keulender Fangschreckenkrebs

Die Speerer sind normalerweise in ihrer Wohnröhre anzutreffen und warten dort auf vorbeischwimmende Fische. Mit den dornenbesetzten Armen spießen sie ihre Nahrung regelrecht auf.

Speer-Fangschreckenkrebs

Speerender Fangschreckenkrebs in seiner Wohnhöhle

Fangschreckenkrebse gehören zu den Tieren, die die schnellsten Bewegungen unter Wasser ausführen. Die Biologin Sheila Patek hat umfangreiche Forschungen zu den Bewegungen der Fangbeine dieser Krebse angestellt und präsentiert sie im folgenden Video auf durchaus unterhaltsame Art und Weise. Es lohnt sich auf jeden Fall das gesamte Video von 18:23 min Länge anzuschauen. Viel Spass damit!

300 Millionen Jahre altes Fischgehirn

Wieder ein Artikel bei Spiegel Online der Bezug zu Fischen hat:
FOSSILFUND 300 Millionen Jahre altes Fischgehirn entdeckt

John G. Maisey hat durch Untersuchung eines versteinerten Fischschädels an der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble das älteste bekannte Fischgehirn gefunden. Der untersuchte fossile Schädel eines Iniopterygian gehörte zu einem Knorpelfisch, der mit heutigen Haien und Rochen verwandt ist.

Noch mehr Infos gibt es auf Englisch direkt auf der Hompage des American Museum of Natural History. Hier ist der von der Presseabteilung des Museums publizierte Link zu der Arbeit:

OLDEST FOSSIL BRAIN FOUND IN KANSAS